Neues vom Airbus-Transport - Postkartenaktion gestartet

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Baumrettung NABU Wedemark Motiv Nie Wieder Postkarte A6 innen_ws.jpg

Der Umweltrat Campus W hat in dieser Woche am Gymnasium Mellendorf, der IGS Wedemark, der Realschule Wedemark sowie der Grundschule Elze (GSE) in Kooperation mit dem NABU Wedemark eine Postkartenaktion gegen den geplanten Serengeti-Park-Airbus-Transport gestartet.

Begleittext zur Aktion für Schüler*innen und Eltern (pdf, 244 kb)

der Wortlaut des Begleittextes auf der Webseite

Bitte um große Unterstützung: Petition zum Airbus-Transport gestartet

367 Unterstützende (Stand: 29.09.2022  20:00 Uhr). Helfen Sie mit, die angepeilten 500 zu erreichen.

Serengeti-Park verweigert Kooperation bei Airbus-Transport

Freizeitpark in Hodenhagen hält die Ergebnisse des Baumgutachtens unter Verschluss

Ein „skandalöses Verhalten“ nennt Bürgermeister Helge Zychlinski die Weigerung des Serengeti-Parks, das Baumgutachten für den Airbustransport zur Verfügung zu stellen. Mit fadenscheinigen Argumenten versuche sich der Park der öffentlichen Diskussion zu entziehen.

die gesamte Stellungnahme des Bürgermeisters

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Interview zum Airbustransport (15. September 2022)
mit Ursula Schwertmann, Vorsitzende des NABU Wedemark 
es kommen auch mehrere Resser Bürger zu Wort.
(RadioHannover,  Münzstraße 3/4, 30159 Hannover)

Der Serengeti-Park plant einen ausgemusterten Airbus A 310 durch die Wedemark und den südlichen Heidekreis nach Hodenhagen zu transportieren und deswegen drohen alleine in der Wedemark ca. 300 Bäumen Beschädigungen in Form von radikalen Astschnitten oder Fällungen. Ausfühliche Infos finden sie hier.
Wollen Sie uns unterstützen oder wohnen Sie entlang der Airbus-Route und befürchten, dass die Bäume auf Ihrem Privatgrundstück verstümmelt werden? Dann setzen Sie sich mit uns in Verbindung: baumrettung@nabu-wedemark.de
An dieser Stelle finden Sie stets die aktuellen Meldungen rund um den Airbus-Transport.

2022-09-02 Interview vom Meerradio Zum Airbus-Transport

Interview zum AirbusTransport (2. September 2022)
mit Ursula Schwertmann, Vorsitzende des NABU Wedemark 
(Meerradio, Steinhuder Meer, Neustadt a. Rbge.)
Ob die Datei wird direkt abgespielt oder heruntergeladen wird, hängt von der Einstellung Ihres Browsers ab.

2022-08-29  Kein Sögel 2.0 in der Wedemark!

Auch wenn es um den seit 2021 geplanten Airbus-Transport zum Serengeti-Park in den letzten Monaten sehr ruhig geworden ist, sollte man sich von dieser Stille nicht trügen lassen. Denn fest steht: Der Tier- und Freizeitpark hält weiterhin daran fest, das angedachte Airbus-Restaurant - trotz aller Verzögerungen - noch im Sommer 2022 zu eröffnen. Das deckt sich auch mit Schilderungen von Bürgern, die erst kürzlich entlang der angedachten Transport-Route neue Messungen an Bäumen beobachten konnten. Außerdem ergab eine Nachfrage bei der Unteren Naturschutzbehörde der Region Hannover, dass erneut ein Antrag auf Genehmigung gestellt worden ist. Das gibt dem NABU Wedemark wieder Grund zur Sorge!
Wer sich noch an den Schwertransport erinnert, der 2019 durch das Emsland fuhr, versteht sicherlich gut, warum der NABU Wedemark um den Fortbestand von 300 Bäumen fürchtet, von denen einige Exemplare über 300 Jahre alt sind. Denn im Emsland wurden damals wegen eines Schwerlasttransportes hunderte Alleebäume radikal beschnitten. Als die „halben Bäume von Sögel“ (https://www.youtube.com/watch?v=Odtq6qy6l-s) sorgten sie landesweit für Schlagzeilen.
Eine Wiederholung dieses Natur-Dramas möchte der NABU Wedemark auf jeden Fall verhindern. Denn Starkastschnitte sind baumschädigend und beeinträchtigen in jedem Fall die Vitalität des Baumes. Sie bergen ein sehr hohes Risiko, dass holzzersetzende Pilze in die offenen Wunden eindringen. Große Wunden kann ein alter Baum oft nicht mehr schließen. Dadurch kann es zur Fäulnis kommen, die wiederum die Standfestigkeit des Baumes vermindert. Auch das Bruchrisiko steigt an und häufig müssen starkbeschnittene Bäume dann frühzeitig gefällt werden. Um diesen Baumfrevel zu verhindern, muss sowohl den Genehmigungsbehörden als auch den Bürgern der Wedemark deutlich gemacht werden, welches Ausmaß der Airbus-Transport wirklich hat und welche Schäden dem ortsbildprägenden Baumbestand der Wedemark dadurch drohen.
Genau zu diesem Zweck hat Detlef Schwertmann vom NABU Wedemark einen Größenvergleichsmaßstab angefertigt, der die Gesamthöhe des Transportes kenntlich machen soll. Die Länge des Vergleichsstabes setzt sich wie folgt zusammen: 5,65 m Airbus-Rumpfdurchmesser + ca. 1,10 m Aufliegerhöhe des Transportfahrzeuges. Nach oben hin ausgeklappt, zeigt diese 6,76 Meter lange Holzkonstruktion sehr genau, welche Äste an der Resser Straße zwischen Scherenbostel und Wiechendorf von starken Beschnitten betroffen wären (siehe Foto oben).Damit sich der Transport nicht unter den Ästen festfährt, muss über die Gesamthöhe von 6,76 Meter hinaus wohl noch gutes Stück mehr an Durchfahrthöhe freigeschnitten werden.
Bedenkt man, dass die Straßenbäume in der Wedemark für den Verkehr nur auf eine Höhe von 4,50 Meter Höhe freigeschnitten werden, wird auch rechnerisch ersichtlich, dass dieser Freiraum für einen Transport ohne erhebliche Baumschäden schlichtweg nicht ausreicht. Vor einem Jahr hat die Untere Naturschutzbehörde genau aus diesem Grund die Genehmigung für den Airbus-Transport zum Serengeti-Park abgelehnt. Wir setzen uns dafür ein, dass das auch in Zukunft so bleibt. Denn die Verhältnisse haben sich keineswegs geändert.

Sie wohnen entlang der Airbus-Route und möchten nicht, dass Hunderte Bäume verstümmelt werden? Dann setzen Sie sich mit uns in Verbindung und helfen Sie uns dabei, die betroffenen Bäume in der Wedemark zu retten.

Gemeinsam sind wir stärker!
Baumrettung@nabu-wedemark.de