Nächtliche Rufe – die Eulen sind in der Frühjahrsbalz – bitte melden

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Im Februar und Anfang März sind sie verstärkt wieder zu hören, die Vögel der Nacht. In Wäldern und Parks, aber auch in Dörfern mit altem Baumbestand rufen Waldkäuze zur Balz. Es sind die Rufe, die in jedem Krimi bei Außenszenen in der Nacht die Stimmung gruselig anmuten lassen.

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Steinkauz - Foto: Rainer Michalski (NABU).jpeg

Wo in ländlichen Siedlungen noch alte Obstgärten und kurz abgegrastes Dauerweideland für Pferde, Schafe oder Rinder zu finden ist, da kann man den Steinkauz mitunter schon am späten Nachmittag sehen – und nach Sonnenuntergang – rufen hören.

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Uhu - Foto: Christoph Bosch (NABU).jpeg

Rund um den Brelinger Berg kann man mit etwas Glück die größte Eule hören, den Uhu.

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Schleiereule, Foto: Ingo Ludwichowski (NABU Niedersachsen)

Seit Jahrhunderten brüten Scheiereulen auf den Heu- und Kornböden der Höfe sowie in Kirchtürmen. Spezielle Großraum-Nistkästen werden gern genutzt, um sicher vor Katzen und Mardern zu sein. Geschätzt von den Bauern als Mäusevertilger. Jagdrevier siedlungsnahe offene reich strukturierte Agrarlandschaft mit viel Wiesen und Weiden.

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Schleiereulen-Kasten selber bauen
Ruf der Schleiereule (Wikipedia)

 

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Waldohreule; Foto: Carsten Pusch (NABU Schleswig-Hollstein)

Im Winter halten Waldohreulen sich tagsüber gerne in dichten Nadelbäumen inmitten unserer Siedlungen auf. Sind unterhalb eines alten Lebensbaumes oder einer Fichte Speiballen und Vogelkot zu finden, lohnt es sich, abends vor dem Dunkelwerden mal von unten vorsichtig in das Bauminnere zu schauen: Aus wenigen Metern Entfernung werden wir dann von der Waldohreule aufmerksam beobachtet. "Bitte nicht stören."
Der Reviergesang der Waldohreulenmännchen ist eine monotone Reihe von "Huh" Rufen.  Zwischen den "Huh" Rufen ist eine Pause von 2 bis 5 Sekunden.
Den Ruf der jungen Waldohreulen (s.u.) hört man etwa Mitte Juni aus Bäumen, wenn sie um Futter betteln.
Jagdrevier sind abwechselungsreiche Agrarlandschaft mit extensiven Bereichen, Hecken und Feldgehölzen, Brut in Krähennestern am Rande von Wäldern, eher nicht so siedlungsnah.

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Ruf der erwachsenen Waldohreulen (LBV)

Ruf junger Waldohreulen (Wikipedia)

Die Rufaktivität ist am wahrscheinlichsten, wenn eine Hochdruckwetterlage gegeben ist, und der Vollmond für ein wenig Licht sorgt. Die Rufe sind meist erst bei Dunkelheit, also eine Stunde nach Sonnenuntergang und bis eine Stunde vor Sonnenaufgang zu hören. Am Dienstag, den 19. Februar ist Vollmond. Die Sonne geht dann in der Wedemark um 17.38 Uhr unter und um 7.20 wieder auf.


Für die Bestandserfassung der Eulen sind die NABU-Beauftragten für den Eulenschutz
für jeden Hinweis im Gemeindegebiet der Wedemark dankbar.


Bitte rufen Sie an: Axel Neuenschwander, 05130 – 58 35 49    eulen at nabu-wedemark.de